STADT WIL ERNEUT FÜR IHRE KINDERFREUNDLICHKEIT AUSGEZEICHNET


Am Samstagnachmittag, 29. August 2020, erhielt die Stadt Wil von UNICEF anlässlich einer Feier auf der Kinderbaustelle Wil zum zweiten Mal die Auszeichnung „Kinderfreundliche Gemeinde“. Diese bestätigt die erfolgreichen Bemühungen der Stadt Wil, das Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen passend zu gestalten und sie zu motivieren, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.


(jg/Stadt Wil) Am frühen Nachmittag fand bei regnerischer Witterung anlässlich des „Sommerfests“ bei der Kinderbaustelle Wil die Vergabe des Labels «Kinderfreundliche Gemeinde» statt. Cyrill Tait, stellvertretender Geschäftsleiter von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, gratulierte allen involvierten Personen zu ihrer hohen Motivation, sich für die Belange der Kinder einzusetzen.

Samuel Rissi, Präsident des Vereins Kinderbaustelle Wil, begrüsste die Teilnehmenden.
Stadtrat Dario Sulzer gab einen Überblick über die Projekte für Kinder und Jugendliche in der Stadt Wil und dankte allen daran Beteiligten.
Cyrill Tait von UNICEF: „Das langjährige Engagement hat sich ausgezahlt. Die Stadt Wil hat in den letzten Jahren grosse Schritte vollzogen und gezeigt,  dass sie die Interessen und Anliegen der Kinder und Jugendlichen auf allen Ebenen ernst nimmt und auch entsprechend handelt.“
Der Vorstand der Jungen Wirtschaftskammer Wil überraschte an der Feier mit der Überreichung eines Checks zu Gunsten der Kinderbaustelle Wil.
Viel Lob erhielten der Vorstand und die aktiven Helfenden der Wiler Kinderbaustelle für ihr grossartiges und nachhaltiges Engagement.

Erster Aktionsplan auf Kurs
Vor rund sechs Jahren hatte sich die Stadt Wil dazu bekannt, sich mit und für die Kinder und Jugendlichen weiterzuentwickeln. Hierfür hat sie einen entsprechenden Aktionsplan definiert und diesen seither sukzessive umgesetzt.

Darüber hinaus handelt die Stadt Wil auch auf der politischen und strategischen Ebene mit klaren Zielen, diee auch umgesetzt werden. Erwähnenswert ist sodann das Leitbild der Kinder- und Jugendpolitik, bei deren Erarbeitung ebenfalls Jugendliche involviert waren. Die Broschüre kommt mit einem jugendlich anmutenden grafischen Layout daher und ist in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben, so dass sie auch von Kindern und Jugendlichen gelesen und verstanden wird.

Weitere Massnahmen geplant
Der Prozess zur «Kinderfreundlichen Gemeinde» ist für die Stadt Wil indes noch lange nicht abgeschlossen. Der zweite Aktionsplan enthält sieben Ziele, die daraus abgeleiteten Massnahmen sind umfangreich und bieten eine gute Grundlage, um die Kinderfreundlichkeit innerhalb der Stadt noch mehr zu fördern und nachhaltig zu verankern.

Im Anschluss an die Label-Übergabe kamen die Teilnehmenden in den Genuss eines Apéros aus der Thurvita-Küche.
EIne kleine Stärkung, bevor es an die Arbeit auf der Baustelle geht.
Die Kinderbaustelle ist mittwochs geöffnet.